Herkunft & Natur Quelle der Gesundheit

TÖNISSTEINER Mineralwasser entspringt in der Vulkaneifel, einem Teil des Rheinischen Schiefergebirges, mit seiner typischen, von Vulkankegeln geprägten Berglandschaft.
Die Vulkaneifel ist reich an Mineralquellen. Dort sind die Voraussetzungen für eine ausgewogene und stetige Mineralisierung des Wassers überall gegeben. Der Untergrund der Voreifel ist durch den jungdiluvialen Vulkanismus mit zumeist in Wasser gelösten Mineralsalzen reichlich versehen.
Trifft nun Wasser, das zahlreiche und mächtige Erdschichten durchsickert und sich dabei mit Mineralien angereichert hat, in der Tiefe auf Kohlensäure, die ebenfalls dem Vulkanismus entstammt, so drängt dieses Wasser-Gas-Gemisch an die Oberfläche. Je tiefer der
Horizont liegt, der durch eine Bohrung erschlossen wird, desto reichlicher und günstiger ist im Allgemeinen die Mineralisierung des gesunden Mineralwassers. Die TÖNISSTEINER Quellen erreichen eine Tiefe von bis zu 652 m und sind reich an Magnesium, Calcium und Hydrogencarbonat. Sie gehören im Mineralwasservergleich zu den tiefsten und gehaltvollsten in ganz Deutschland.

Inmitten idyllischer Natur liegt der Privatbrunnen TÖNISSTEINER. Dort wird das natürliche TÖNISSTEINER Mineralwasser – eine der beliebtesten Mineralwasser Marken Deutschlands –  aus unterirdischen Wasservorkommen von ursprünglicher Reinheit direkt am Quellort abgefüllt. Die belegbare Nutzung der TÖNISSTEINER Quelle geht auf die Zeit 48 v. Christus, als die Römer Germanien kolonialisierten und ihre Kultur mit ins Land brachten, zurück. Damit ist TÖNISSTEINER die älteste Römerquelle Deutschlands.

„Tönis-Stein“ kommt von St. Antonius

Nahe dem Quellgebiet von TÖNISSTEINER Sprudel stand bis 1830 ein Carmeliter-Kloster, das dem Heiligen Antonius geweiht war. Aus „Antonius-Stein“ entwickelte sich „Tönis-Stein". Archäologische Funde belegen, dass die Nutzung der TÖNISSTEINER Quellen bis in die Römerzeit ca. 48 v. Chr. zurückgeht. TÖNISSTEINER ist damit die älteste Römerquelle Deutschlands.
Die Ahnung von der römischen Vergangenheit wurde bereits im Jahre 1862 zur Gewissheit, als man bei Wartungsarbeiten an einer Quellfassung fast hundert römische Münzen fand, darunter Silbermünzen mit Kaiserportraits von Caesar bis Konstantin.


1887 entdeckte man in unmittelbarer Nähe dieser Quelle eine im Laufe der Jahrhunderte völlig verschüttete, altertümliche Quelle mit einer Fassung aus Brohltal-Tuffstein. Darin lagen 238 meist bronzene Römermünzen aus der Zeit 48 v. Chr. bis 408 n. Chr., ein Beweis für die fast viereinhalb Jahrhunderte währende Benutzung zur Römerzeit.