Die Vulkaneifel, Teil des Rheinischen Schiefergebirges, ist reich an Mineralquellen. Dort sind die Voraussetzungen für eine ausgewogene und stetige Mineralisierung des Wassers überall gegeben. Der Untergrund der Voreifel ist durch den jungdiluvialen Vulkanismus mit zumeist in Wasser gelösten Mineralsalzen reichlich versehen.
Trifft nun Wasser, das zahlreiche und mächtige Erdschichten durchsickert und sich dabei mit Mineralien angereichert hat, in der Tiefe auf Kohlensäure, die ebenfalls dem Vulkanismus entstammt, so drängt dieses Wasser-Gas-Gemisch an die Oberfläche. Je tiefer der
Horizont liegt, der durch eine Bohrung er-schlossen wird, desto reichlicher und günstiger ist im Allgemeinen die Mineralisierung. Die Tönis-steiner Quellen erreichen eine Tiefe von bis zu 652 m. Sie gehören zu den tiefsten in
ganz Deutschland.